FAQ Zeitarbeitsverträge

In welchen Branchen bietet sich Zeitarbeit an?

Das Modell der Zeitarbeit hat sich seit seinen Anfängen als sehr vorteilhaft erwiesen und ist dadurch nicht mehr an wenige Branchen gebunden. Egal ob im Dienstleistungssektor, im Handwerk, Verkehr, oder in der Logistik, überall werden qualifizierte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gesucht.

Junge Frau sitzt am Schreibtisch und guckt lachend auf ihre Armbanduhr
AdobeStock // Pixel-Shot

Wie läuft die Personalvermittlung als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin ab?

Der Arbeitsvertrag wird zwischen dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin und einem Personaldienstleister (z.B. der Personaldienstleistung TIMEWORK Stuttgart Brosi GmbH) abgeschlossen. Dieses Vertragsverhältnis ist in der Regel unbefristet. Der Personaldienstleister hat ein breites Portfolio an Firmen, mit denen er zusammenarbeitet. Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin wird nach Absprache mit dem Personaldienstleister zu diesen entsendet und bringt seine bzw. ihre Arbeitsleistung über einen vorher definierten Zeitraum bei dem Leihunternehmen ein.

Nach Ablauf der Zeit ist der Leiharbeiter oder die Leiharbeiterin natürlich immer noch bei dem Personaldienstleister angestellt und kann nun in eine andere Firma entsendet werden. Dadurch ergibt sich für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die große Chance, in einem kleinen Zeitraum bei vielen verschiedenen Unternehmen vorständig zu werden, um so den Erfahrungsschatz zu erweitern. Außerdem besteht natürlich immer die Chance, bei gut erbrachter Leistung vom Unternehmen übernommen zu werden. 

Wer ist während der Zeitarbeit zuständig für Urlaub und Krankheitsfälle?

Das schriftliche Vertragsverhältnis zwischen Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin und Personaldienstleister wird unter allen gesetzlichen Bestimmungen geschlossen und dient zur Festanstellung. Das heißt der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin, in diesem Fall der Personaldienstleister, hat die Pflicht, diese einzuhalten. Daraus ergeben sich für den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin die üblichen Leistungen, wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub oder gesetzlicher Kündigungsschutz.

Zu den vertraglichen Zusatzleistungen können neben dem bezahlten Urlaub, der mit der Länge der Betriebsangehörigkeit steigt, auch Zuschläge für geleistete Überstunden, Nacht-, Sonn-, und Feiertagsarbeit, vermögenswirksame Leistungen, Unterkunft oder Übernahme der Fahrtkosten hinzukommen. Außerdem gibt es meist Zeitkonten, die eine flexible Zeiteinteilung erlauben, – und dadurch mehr hochwertige Freizeit für den Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerin versprechen. 

Wie lange läuft mein Arbeitsvertrag?

Der Arbeitsvertrag ist in der Regel unbefristet. Das heißt, auch wenn der Leiharbeiter oder die Leiharbeiterin nicht bei einer leihenden Firma arbeitet, ist er oder sie beim Personaldienstleister unter Vertrag. Eine Fortzahlung des Lohns wird meist durch Zeitkonten gewährleistet, wodurch der Arbeitende finanziell abgesichert ist. 

Kann ich nach der Zeitarbeit in ein Unternehmen übernommen werden?

Einer der großen Vorteile des Modells der Zeitarbeit ist eine hohe Übernahmequote bei gut erbrachter Arbeitsleistung. Dies geschieht auch oft schon während des Leihzeitraums. Rechtlich verpflichtend wird ein Übernahmeangebot des Leiharbeitgebers erst nach 18 Monaten, in denen Arbeitende durchgehend bei dem gleichen Unternehmen beschäftigt ist. 

Für Arbeitende bieten sich eine Reihe von Vorteilen:

  • Er lernt das Unternehmen kennen. 
  • Das Arbeitsumfeld ist vertraut.
  • Eine Anlernphase entfällt. 
  • Leichter Einstieg in den Beruf mit Festanstellung 
  • Es gibt keinen aufwändigen Bewerbungsprozess.

Aber auch das Unternehmen profitiert:

  • Auch hier entfällt der Bewerbungsprozess. 
  • Der oder die Angestellte kann vor der Übernahme eingehend geprüft werden. 
  • Qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können leichter eingestellt werden.
  • Das Unternehmen kennt den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin bereits zu Beginn der Festanstellung.
  • Kostenersparnis