Jetzt unverbindlich anfragen:

0711 - 341 700 13

Die fünf häufigsten Vorurteile gegen Zeitarbeit

Zeitarbeit ist seit vielen Jahren nicht mehr aus der deutschen Arbeitswelt wegzudenken. In allen Branchen und in zahllosen Unternehmen ergänzen Leiharbeiter die Stammbelegschaft. Doch trotz ihrer weiten Verbreitung leidet die Zeitarbeit vielfach noch immer unter einem schlechten Image. Dieses schlechte Image passt jedoch so gar nicht zur Wirklichkeit der Zeitarbeit. Wir von TIMEWORK Stuttgart Brosi GmbH sind dein Partner für Zeitarbeit in Stuttgart und räumen mit den häufigsten Vorurteilen auf.

1. Zeitarbeitnehmer sind nicht festangestellt

Eines der hartnäckigsten Vorurteile gegen Zeitarbeit ist, dass du als Zeitarbeitnehmer nicht festangestellt bist. Diese Aussage ist schlichtweg falsch: Auch Zeitarbeitnehmer sind festangestellt – zwar nicht bei ihrem Einsatzunternehmen selbst, aber bei einer Zeitarbeitsfirma. Deshalb genießt du als Zeitarbeitnehmer dieselben Sozialleistungen wie ein festangestellter Mitarbeiter des Unternehmens, in dem die eigentliche Arbeit erbracht wird.

Du hast einen Urlaubsanspruch, erhältst im Krankheitsfall eine Lohnfortzahlung und fällst unter den gesetzlichen Kündigungsschutz. Dein Arbeitgeber, also die Zeitarbeitsfirma, zahlt den Arbeitgeberanteil zur Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Verhandlungen in Bezug auf dein Gehalt, deinen Vertrag und Fortbildungen führst du vor diesem Hintergrund auch mit der Zeitarbeitsfirma, bei der du unter Vertrag stehst.

2. Zeitarbeitnehmer verdienen deutlich weniger

Ein weiteres Vorurteil, das über viele Medien dauerhaft verbreitet wird, ist, dass du als Leiharbeiter deutlich weniger verdienst als die Stammbelegschaft eines Unternehmens. Fakt ist jedoch, dass dein Gehalt als Zeitarbeitnehmer an einen Tarifvertrag gebunden ist. Deine Bezahlung orientiert sich dabei an der Qualifikation und Berufserfahrung, die du mitbringst.

Zudem erhalten Zeitarbeitnehmer in einigen Branchen, wie beispielsweise der Chemie- sowie der Metall- und Elektroindustrie, Branchenzuschläge. In Branchen mit starkem Fachkräftemangel, wie zum Beispiel der IT-Industrie, darfst du dich sowieso in den meisten Fällen über eine übertarifliche Bezahlung freuen. Außerdem ist der gesetzlich festgelegte Mindestlohn auch für die Zeitarbeitsbranche verbindlich. Somit gibt es für alle Leiharbeiter in Deutschland eine konkrete Lohnuntergrenze.

3. Ohne Arbeitseinsatz kein Geld

Viele angehende Leiharbeiter befürchten, dass sie nur Gehalt bekommen, wenn sie tatsächlich bei einem Unternehmen im Einsatz sind. Auch dieses Vorurteil hat nichts mit der Realität zu tun. Der Großteil der Zeitarbeitnehmer verfügt über einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei einer Zeitarbeitsfirma. Das bedeutet, dass das Risiko des Personaleinsatzes bei der Zeitarbeitsfirma liegt und nicht bei dir als Zeitarbeitnehmer. Wenn deine Zeitarbeitsfirma keinen Einsatz bei einem Unternehmen für dich findet, bekommst du dennoch dein normales Gehalt weitergezahlt. Aufgrund des geltenden gesetzlichen Kündigungsschutzes musst du zudem keine Kündigung befürchten, sobald deine Zeitarbeitsfirma keine Verwendung für dich hat.

4. Leiharbeiter haben weniger Rechte als Festangestellte

Auch dieses weit verbreitete Vorurteil hält einer faktischen Überprüfung nicht stand. Als Leiharbeiter hast du sehr ähnliche Rechte wie die festangestellten Mitarbeiter des Unternehmens, bei dem du im Einsatz bist. Dir stehen die Gemeinschaftseinrichtungen zu und du darfst, sofern du mehr als drei Monate in einem Betrieb im Einsatz bist, auch als Zeitarbeitnehmer dessen Betriebsrat mitwählen. Dieser vertritt dich ebenso wie die Stammbelegschaft in allen Angelegenheiten gegenüber der Firma.

5. Zeitarbeit sieht schlecht im Lebenslauf aus

Umfragen unter Personalmanagern widerlegen auch dieses Vorurteil. Viele Arbeitnehmer nutzen die Zeitarbeit zur Überbrückung eines Zeitraums zwischen zwei Festanstellungen. Andere wiederum sammeln als Leiharbeiter erste Berufserfahrung. Rund 15 Prozent aller Zeitarbeitnehmer werden am Ende ihres Leiharbeitseinsatz sogar von ihrem Einsatzunternehmen übernommen.